AWO Seniorenzentrum Theo-Burauen-Haus

Peter-Bauer-Straße 2 | 50823 Köln | Tel: 0221 / 57 33 0 | www.awo-theo-burauen-haus.de

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Aktuelles

Ein Schüleraustausch der etwas anderen Art

Im Rahmen der Aktion Altenpflege am 16.11.2011 waren die Abschlussklassen der Theo-Burauen-Realschule ins AWO Seniorenzentrum Arnold-Overzier-Haus in der Kölner Südstadt eingeladen, um einen Tag lang die Arbeit im Seniorenzentrum kennen zu lernen. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich ein umfassendes Bild über die verschiedenen Berufsfelder der Altenpflege machen. Am Vormittag konnten die Schülerinnen und Schüler wählen, ob sie zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Einblick in die Pflege oder in die Betreuung gewinnen wollten. Es gab verschiedene Vorträge über die Ausbildung zur Pflegefachkraft und über Aufstiegschancen im Beruf von zwei Mitarbeitern des Arnold-Overzier-Hauses. Es wurden Führungen durchs Haus und der Film "Ach, wir sind in Mallorca?! - Ein Reisetagebuch" angeboten. Im Foyer gab es außerdem die Möglichkeit, sich an einem Stand der Agentur für Arbeit über Ausbildung und Praktika zu informieren. Die insgesamt 24 Schülerinnen und Schüler zeigten sich interessiert und zogen zum größten Teil ein positives Resumée über den Tag im Seniorenzentrum. Es wäre anders gewesen als das, was sie erwartet hatten und vielleicht wurde bei dem ein oder anderen das Interesse an einem Praktikum oder sogar an einer Ausbildung geweckt. 

Ebenfalls im Arnold-Overzier-Haus fand am 16.11.2011 die Pressekonferenz zur Imagekampagne Aktion Altenpflege statt. Hier äußerten sich Vertreterinnen und Vertreter der Stadt, der Agentur für Arbeit, der Liga der Wohlfahrtsverbände sowie Auszubildende der Altenpflege zu den Themen Fachkräftemangel, die Attraktivität des Berufs Altenpfleger und wie man junge Menschen für den Beruf begeistern kann. Während dessen fanden in vielen weiteren Kölner Einrichtungen und Pflegediensten Aktionen mit Schülerinnen und Schülern statt, um für die Beruf des Altenpflegers / der Altenpflegerin zu werben.

Offene Türen für Deine Zukunft am 16.11.2011

Am 16. November 2011 findet ein Aktionstag statt, bei dem Schülerinnen und Schüler den Beruf der Altenpflege nicht nur kennenlernen, sondern live erleben können. An dieser Aktion nehmen über 100 Einrichtungen in Köln teil.

Zwischen 9:00 und 15:00 Uhr sind im Arnold-Overzier-Haus alle herzlich willkommen, die erfahren möchten, wie vielfältig der Beruf ist. Was alles zu dem Beruf dazu gehört, kannst Du bei Aktionen, einem Film und im direkten Kontakt mit Auszubildenden, fertig ausgebildeten Fachkräften, Bewohnerinnen und Bewohnern erleben.

Genauere Informationen findest Du auf der Website www.aktion-altenpflege.info 

 

 

Bilder vom Alter in einer Fotoausstellung

Eine Ausstellung der besonderen Art wurde am Mittwoch, den 03.08.2011, im TBH eröffnet. Gegenstand der Ausstellung sind Portraits von Menschen im Alter zwischen 72 und 97 Jahren, die im Theo-Burauen-Haus leben. Die Gesichter sind geprägt von zahlreichen und unvergesslichen Ereignissen eines langen Lebens und zeigen Spuren der individuellen Biographien. Sie ziehen den Betrachter in ihren Bann und strafen nicht zuletzt mit der Tiefe ihres Ausdrucks negativer Altenbilder Lügen. Aufgenommen und bearbeitet wurden die Portraits vom selbstsändigen Fotografen Lars Welding. Für die Ausstellung wurden sie auf 50 x 75 cm große Aludibond-Platten gedruckt. Die Vernissage wurde neben vielen Gästen auch von der lokalen Presse besucht. Die Veranstaltung wurde außerdem durch einen musikalischen Beitrag und einen Sektempfang abgerundet. Die ausdrucksstarken Portraits sind auch weiterhin im Foyer des Seniorenzentrums zu besichtigen.

Frauen vor - noch ein Tor!

Heimspiel im Theo-Burauen-Haus! So lautete das Motto des diesjährigen Sommerfestes, das am 14. Juli stattfand. Die Umstände im Vorfeld waren leider nicht ganz wie gewünscht: die deutsche Mannschaft schied bereits im Viertelfinale aus dem Wettbewerb aus und das Wetter war mit zu kühlen Temperaturen und viel Regen alles andere als sommerlich. So musste spontan umgeplant und die Feier ins Restaurant und Foyer verlegt werden. Auch Dank der Fußball-Deko inklusive Tor, kam dennoch bei einem vielseitigen Programm gute Stimmung auf. Die Mitarbeiterinnen der Tagesgestaltung präsentierten sich mit einem sportlichen Tanz. Danach hieß es: "Frau Höpker bittet zum Gesang"! Das in vielen Kölner Kneipen sehr begehrte Format unter der Leitung von Katrin Höpker riss Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Gäste gleichermaßen mit und so wurde knapp eine Stunde lang gesungen, was die Kehle hergab. Die ausgelassene Stimmung setzte sich beim Auftritt einer Capoeira-Gruppe fort. Den Abschluss des Festes bildeten eine Tombola und selbstgemachte Paella zum Abendessen und gaben dem Sommerfest 2011 den letzten Schliff.

Zukunftsberuf Altenpflege am 19.05.2011

Unter dem Motto "Zukunftsberuf Altenpflege" haben sich Akteure der ambulanten und stationären Altenhilfe u.a. mit der Stadt Köln, der Bezirksregierung und der Agentur für Arbeit zusammengetan und am 19.05.2011 im Historischen Rathaus eine ganztägige Informationsveranstaltung rund ums Thema Altenpflege durchgeführt. Die Vormittagsstunden waren für Schülerinnen und Schüler reserviert, die sich über die verschiedenen Berufe in der Altenhilfe an Infoständen und bei Vorträgen informieren konnten. Am Nachmittag waren Arbeitssuchende, Berufsrückkehrer und Interessenten eingeladen, um sich mit den Berufsfeldern bekannt zu machen. In der anschließenden Pressekonferenz wurden Peter Welters (vorsitzender Geschäftsführer der Agentur für Arbeit), Gisela Walsken (Regierungspräsidentin), Stephan Santelmann (Leiter des Amts für Soziales und Senioren), sowie Elisabeth Römisch (Fachbereichsleiterin Pflege der AWO Köln) dazu befragt, wie die Berufe der Altenhilfe ein besseres Image als sie es derzeit in der Gesellschaft haben, erlangen können. Die Beteiligten betonten, dass es sich beim Beruf des Altenpflegers um eine eigene Profession handelt, die viel kreativer und abwechslungsreicher ist als ihr Ruf. Leider blieb die Besucherzahl unter den Erwartungen des Veranstalters, was wiederum zeigt, wie wichtig eine gute und positive Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Altenpflege ist.

v.l.n.r.: Peter Welters, Katharina Schenk, Jürgen Roters, Elisabeth Römisch, Ulli Volland-Dörmann, Gisela Walsken, Sophia Penther, Stephan Santelmann

Großartige Premiere für Laiendarsteller

Das Theaterstück "Die Zeit erzählt im Dreivierteltakt" feierte am 5.4.2011 seine erfolgreiche Premiere. Im Rahmen der Malteser Seniorenwoche engagierten sich sechs Bewohnerinnen und Bewohner des Theo-Burauen-Hauses zusammen mit Frau Bree als Theaterpädagogin und Frau Melcher von der Tagesgestaltung, um ein einstündiges Programm zum Thema "Leben in der Gemeinschaft" aufzuführen. In den letzten Monaten wurde wöchentlich geprobt. Die Laiendarstellerinnen und -darsteller erzählten kleine Geschichten und Erinnerungen, um einander in der neuen "Senioren-WG" besser kennen zu lernen. Diese regten zum Lachen, aber auch Nachdenken an. Die 80 Gäste klatschten gebührenden Beifall und hatten danach noch die Gelegenheit, sich in Haus und Garten umzuschauen.

Malteser Seniorenwoche vom 1. bis 8.4.2011

Das Malteser Krankenhaus in Lindenthal ist Initiator der Malteser Seniorenwoche, die vom 1. bis 7.4. in Köln stattfindet. Eine Woche lang können Kölnerinnen und Kölner an einer Vielzahl von Veranstaltungen teilnehmen, die sich rund um das Thema "Älter werden in Köln" drehen. Dazu gehören Vorträge zu Gesundheit, Sport, Wohnformen im Alter und Pflege, sowie Veranstaltungen und Workshops. Auch das Theo-Burauen-Haus wird sich mit einer Aktion beteiligen. Zum Thema "Leben in der Gemeinschaft" wird es Führungen durchs Seniorenzentrum geben. Weiterer Programmpunkt ist das Theaterstück "Die Zeit erzählt im Dreivierteltakt", das von Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses aufgeführt wird. Danach wird der Dokumentarfilm "Ach, wir sind in Mallorca? - Ein Reisetagebuch" gezeigt, der von einer Urlaubsreise mit zehn Bewohnerinnen und Bewohnern des Theo-Burauen-Hauses erzählt. Das ausführliche Programm zum Download finden Sie hier:

Kölle hätt usjeschesse- im TBH wird jet jeresse

Am 24. Februar war es wieder soweit- die traditionelle Karnevalsfeier fand im buntdekorierten  Roten Salon des Theo-Burauen-Hauses statt. Auch in diesem Jahr engagierten sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus allen Abteilungen und trugen so zu einem bunten und abwechslungsreichen Programm bei. Ob Sketch, Büttenreden oder Tanzeinlagen für Lacher und Augenschmaus war nicht zuletzt dank der liebevoll ausgesuchten Kostüme in jedem Fall gesorgt. Wie immer gab das Küchenteam um Herrn Bürger der Veranstaltung den letzten Schliff.

Weihnachtsbasar mit vielen Überraschungen am 17.11.2010

Seit einigen Jahren organisiert das Theo-Burauen-Haus in der Vorweihnachtszeit einen Basar, bei dem nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums sondern auch Gäste willkommen sind. Das bunte Treiben im Foyer fand bisher immer großen Anklang bei allen Beteiligten und soll auch in diesem Jahr wieder stattfinden. Es wird verschiedene Verkaufsstände geben mit handgefertigten Gestecken, selbst gemachten Marmeladen und jeder Menge weihnachtlicher Wohnaccessoires. Auf dem großen Trödelmarkt mit separatem Kleiderverkauf kann man gebrauchte Sachen zu günstigen Preisen kaufen. Für das leibliche Wohl sorgt die Küche mit Kaffee und Kuchen, Reibekuchen und vielem mehr. Ansprechpartnerin ist Frau Verhülsdonk, Tel.: 0221 / 5733 210.

Der Basar ist von 15 bis 18 Uhr geöffnet. 

Leiterin der Tagesgestaltung schließt Master-Studium ab

QMB: Herzlichen Glückwunsch. Im Oktober 2010 haben Sie mit sehr guten Noten ein berufsbegleitendes Studium zur Gerontologin abgeschlossen. Was genau verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung?

Frau Verhülsdonk: Gerontologie ist die Wissenschaft vom Alter und Altern. Hier werden die Erkenntnisse verschiedener Bereiche der Wissenschaft, z.B. der Psychologie, Medizin, Sozialpolitik, Psycho-Gerontologie usw. zum Alter gesammelt und ausgewertet. Durch die verschiedenen Sichtweisen auf das Thema können neue Erkenntnisse gewonnen werden, wie wir alte Menschen noch besser unterstützen können.

QMB: Während der vergangenen drei Jahre sind Sie für Präsenzphasen regelmäßig zur Uni nach Erlangen in Bayern gefahren. Das sind immerhin 5 Stunden Zugfahrt von Köln aus. Warum haben Sie sich ausgerechnet für diesen Studienort entschieden?

Frau Verhülsdonk: Das Studium wird in Deutschland nur an wenigen Hochschulen auf Master-Niveau angeboten, u.a. in Heidelberg, Cottbus und eben in Erlangen. Jede Uni setzt hier ihre eigenen Schwerpunkte. Aufgrund meiner täglichen Arbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im Theo-Burauen-Haus war für mich besonders der Bereich der Psycho-Gerontologie interessant.

QMB: Wie nah ist das, womit Sie sich beschäftigt haben, zu Ihrer praktischen Arbeit als Leiterin der Tagesgestaltung im Theo-Burauen-Haus?

Frau Verhülsdonk: Das Studium war insgesamt eher theoretisch ausgelegt. Es wurden die Zusammenhänge der verschiedenen Sichtweisen dargestellt und für alle Studierenden verständlich gemacht. Meine Mitstudentinnen und Mitstudenten kamen aus den verschiedensten Bereichen von unterschiedlichen Verantwortungspositionen, was für mich sehr interessant war, da in der praktischen Arbeit ja auch mehrere Berufsgruppen eng zusammenarbeiten.

QMB: Die Fahrten nach Erlangen und das Studium waren sehr aufwändig. Wie haben Sie das neben Ihrem Beruf bewältigt?

Frau Verhülsdonk: Da haben Sie Recht. Angefangen bei den Studiengebühren, über Literatur, Unterkunfts- und Reisekosten hat sich in den drei Jahren eine ordentliche Summe angehäuft, hinzu kam der Zeitaufwand. Ohne die Unterstützung der AWO wäre mein Studium nur schlecht möglich gewesen.

QMB: In Ihrer mündlichen Prüfung hat Ihnen ihre Professorin angeboten, ihre Master-Arbeit zusammen mit Ihnen zu veröffentlichen. Welches Thema hat ihre Arbeit und was ist aus wissenschaftlicher Sicht das Besondere daran?

Frau Verhülsdonk: Ich habe meine Abschlussarbeit über das Thema „Depression bei Demenz„ geschrieben. Es ging um die Diagnostik bei unterschiedlichen Schweregraden der Demenz, die zu der Alltagskompetenz der Bewohnerinnen und Bewohner in Beziehung gesetzt wurde. Dazu habe ich eine Vollerhebung bei Bewohnerinnen und Bewohner des Theo-Burauen-Hauses mit demenziellen Veränderungen durchgeführt. Besonders an meiner Studie ist, dass ich eine ungewöhnlich große Zahl von Bewohnerinnen und Bewohner untersucht habe und durch diese große Stichprobe belastbare Ergebnisse bekommen konnte. Zudem habe ich durch einen ganzheitlichen Ansatz und besondere Methoden die Alltagstauglichkeit der Bewohnerinnen und Bewohner besonders gut bestimmen können.

QMB: Haben Sie schon Ideen, wie das Team der Tagesgestaltung das, was Sie gelernt haben, in der täglichen Arbeit mit dem Bewohnerinnen und Bewohnern in der Praxis umsetzen kann?

Frau Verhülsdonk: Zum einen werde ich in nächster Zeit verstärkt Schulungen und Vorträge für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Arnold-Overzier-Haus und aus dem Theo-Burauen-Haus  anbieten. Weitere Ansatzpunkte sind der Ausbau der Diagnostik bei demenziell erkrankten Menschen und die Stärkung der transdisziplinären Zusammenarbeit, wovon die Bewohnerinnen und Bewohner sehr profitieren können.

QMB: Vielen Dank für dieses Interview.

Einladung zur Veranstaltung Vergessen?! Unutmak?! am 5.11.2010

Im Rahmen der 3. Kölner Demenzwochen lädt das Theo-Burauen-Haus zu einer besonderen Veranstaltung ein. Am 5. November zwischen 14 und 18 Uhr haben Sie die Gelegenheit zu einem internationalen Austausch unter dem Motto "Vergessen?! Unutmak?!", der von einem interessanten und vielseitigen Programm begleitet wird. Unter anderem wird der türkische Film "Du bist nicht allein!" gezeigt. Sie erhalten zweisprachige Informationen zum Thema Demenz. Der Dokumentarfilm "Ach, wir sind in Mallorca?! - Ein Reisetagebuch" wird gezeigt und neben kulinarischen internationalen Köstlichkeiten tritt eine türkische Folklore Tanzgruppe auf. 

Für weitere Fragen stehen Ihnen Frau Ludwig (Tel: 0221 / 5733 209) und Frau Arslan-Yüregir (Tel: 0221 / 5733 215) als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

Eine weitere Veranstaltung zum Thema "Ernährung bei Demenz" findet am 4.11.2010 im AWO Seniorenzentrum Arnold-Overzier-Haus statt. www.awo-arnold-overzier-haus.de

Brauhausatmosphäre und kölsche Traditionen

Was den Bayern ihr Oktoberfest, das ist dem Kölner die kölsche Tradition. Aus diesem Grund wurde aus dem zunächst geplanten Oktoberfest kurzerhand ein Kölschfest. Bei rot-weißer Dekoration, entsprechend der Kölner Stadtfarben, fühlte man sich wie im Brauhaus. Die Köbesse servierten Frikadellchen, Schnittchen, Halve Hahn und natürlich frisch gezapftes Kölsch. Beim großen Köln-Quiz konnten alle ihr Wissen zur Kölner Stadtgeschichte und den lokalen Traditionen unter Beweis stellen. Die Darstellung der bekannten Sage um die Kölner Heinzelmännchen erfolgte unter der aktiven Einbeziehung des Publikums.

"Man kann nicht immer 17 sein..."

Diese und viele weitere bekannte Schlager aus der Hitparade der 70 er Jahre schallten am Donnerstag durch das Restaurant und Foyer des Theo-Burauen-Hauses. Grund war der erste Karaoke-Nachmittag, bei dem Bewohnerinnen und Bewohner zusammen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Herz und Elan die Evergreens der letzten Jahrzehnte zum Besten gaben. Mit Hilfe eines Konsolenspiels, das die nötigen Texte lieferte, konnten sich die Sängerinnen und Sänger bewerten lassen. Von "Mies" bis "Schlager-Star" war alles dabei. Vor allem diejenigen, die mit "Mies" abschnitten, sorgten für viel Gelächter. 

Aloha Ohe - Karibisches Flair im Theo-Burauen-Haus

Unter dem Motto "Südseeträume" fand am 15. Juli 2010 das Sommerfest im Ehrenfelder Seniorenzentrum statt. Rund 250 Gäste genossen bei herrlichem Wetter im bunt geschmückten Garten exotische Köstlichkeiten und ein vielfältiges Programm. Höhepunkte waren der Auftritt eines Künstlers vom Zirkustheater Standart, der das Publikum mit Jonglage und Akrobatik fesselte, sowie der Macarena-Tanz, an dem sich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligten. Die Küche zauberte bunte Cocktails und fruchtige Überraschungen und gab dem ganzen Fest somit den "letzten Schliff". Bis in die Abendstunden wurde gefeiert, geschlemmt und erzählt. 

Olé olé - WM-Party im Theo-Burauen-Haus

Zum letzten Vorrundenspiel der deutschen Elf fand am 23.06.2010 im Garten und auf den Terrassen des Seniorenzentrums eine große WM-Party statt. Bewohnerinnen und Bewohner, Angehörige, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Freunde des Hauses waren zum Grillen und gemeinsamen Fußball-Gucken eingeladen. Nach ausreichender Stärkung auf der passend in Schwarz-Rot-Gold dekorierten Terrasse, wurde mit Spannung das Spiel Deutschland vs. Ghana auf großer Leinwand verfolgt. Alle fieberten mit dem Nationalspielern Schweinsteiger & Co. und feierten ausgelassen das 1:0. Mit dem Schlusspfiff ging nicht nur ein spannendes Spiel, sondern auch ein schöner Abend zu Ende. 

Die ersten Begleiterinnen werden zertifiziert

In dem Zeitraum vom 14.4. - 12.5.2010 haben elf türkeistämmige freiwillige Begleiterinnen im Rahmen des Beratungs- und Unterstützungsdienstes ‚Veedel für alle - Türkische Beratung für ältere Menschen‚ – ‚Semtimiz Ehrenfeld–Yaşlılara Türkçe Danışma Merkezi’ an der ersten Schulungsreihe zum Thema "Das deutsche Altenhilfesystem" teilgenommen. Am 16.6.2010 fand im Pavillon des Theo-Burauen-Hauses die feierliche Zertifikatsverleihung statt. Nach einer Begrüßungsrede von Frau Römisch und Frau Arslan-Yüregir wurde den freiwilligen Begleiterinnen ihr Zertifikat mit einer Rose, einem Marmorsteinherz und einem Gruppenfoto überreicht. Im Anschluss feierten alle gemeinsam den Schulungsabschluss und den Beginn der freiwilligen Arbeit. Für diesen besonderen Anlass brachten die Begleiterinnen selbst gebackene, türkische Köstlichkeiten mit. Ab sofort werden die motivierten Begleiterinnen in türkische Familien in Ehrenfeld vermittelt, um sie über Unterstützungsangebote im Alter aufzuklären. An der Zertifikatsverleihung hat sowohl die türkische, als auch die deutsche Presse teilgenommen.

http://www.ksta.de/html/artikel/1273823424257.shtml

http://www.beyazgazete.com/haber/2010/06/18/almanya-da-yaslilar-icin-turkce-danisma-merkezi.html

Das Theo-Burauen-Haus wird erneut zertifiziert

v.l.n.r.: Frau Volland-Dörmann (Geschäftsführerin), Herr Seisler (DQS), Frau Römisch (Leiterin)

Vom 17. bis 19.05.2010 unterzogen sich die beiden Seniorenzentren des AWO Kreisverband Köln e.V. der freiwilligen Qualitästprüfung der DQS (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen). An drei Tagen wurden die Bereiche stationäre und ambulante Pflege, hauswirtschaftlicher Service und das Projekt BAUSTEIN geprüft, um letztendlich mit einem sehr guten Ergebnis das Zertifikat entgegen nehmen zu können. Das Theo-Burauen-Haus wurde somit zum wiederholten Male zertifiziert. Neu hinzu kam das Arnold-Overzier-Haus in der Südstadt, welches ebenfalls mit einem sehr guten Ergebnis abschloss und ab sofort das Gütesiegel für gute Qualität tragen kann. Zum Abschluss der Prüfung trafen sich alle Abteilungsleiterinnen und -leiter im Arnold-Overzier-Haus, um den Erfolg zu feiern. 

Einfach mal die Seele baumeln lassen...

Am 22.04.2010 fand im Theo-Burauen-Haus der zweite Wellness-Tag statt. Wie bereits im September 2009 drehte sich alles um die Themen Schönheit, Wohlbefinden und Entspannung. Im Empfangsbereich konnte die Wartezeit bei einem Gläschen Sekt und Lektüre der neuesten Modezeitschriften leicht überbrückt werden. Der Veranstaltungsraum wurde in eine wahre Wellness-Oase verwandelt: verschiedene Lichtquellen, Duftlampen und leise Musik sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Paravans und Pflanzen trennten verschiedene Bereiche ab, in denen Fußbäder, Rückenmassagen oder Gesichtsbehandlungen angeboten wurden. Der Andrang auf die Wellness-Oase war groß - jeder wollte sich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Tagesgestaltung verwöhnen und verschönern lassen. 

Übergabe des Zertifikats "Fit-für-100"

Am 15.03.2010 war es soweit: Herr Neschen und Frau Melcher von der Tagesgestaltung absolvierten die praktische Prüfung zum zertifizierten Fit-für-100-Trainer. Diese Prüfung war der Abschluss einer 2-wöchigen theoretischen Schulung an der Sporthochschule Köln und einer sechsmonatigen Praxisphase. Beide Kollegen haben die Prüfung mit Bravour gemeistert und erhielten ihr Zertifikat. Die Fit-für-100-Gruppe feierte dies gebührend bei einem Glas Sekt. Die Erfahrungen haben bisher gezeigt, dass das Kraftniveau der Teilnehmer seit Beginn des Kurses im September 2009 deutlich gesteigert werden konnte. Auch das Körperbewusstsein wurde nach eigener Aussage der Teilnehmer verbessert. Aufgrund der guten Resonanz wird es in Kürze ein weiteres FF100-Angebot speziell für immobile Bewohnerinnen und Bewohner geben.

Zwischenstopp - mal herzhaft, mal süß

Am Mittwoch, den 14.04.2010 fand die erste von vier geplanten Aktionstagen 2010 der Küche im Theo-Burauen-Haus statt. Entsprechend dem Motto "Zwischenstopp - mal herzhaft, mal süß" hatte das Team um Küchenchef Josef Bürger viele verschiedene kleine Leckereien gezaubert. Am liebevoll hergerichteten Buffet war von Lachsschnittchen über gefüllte Jalapenos bishin zu Marzipan-Schnecken für jeden Geschmack etwas dabei. Die regelmäßig stattfindenden Events des Küchenteams sorgen für Abwechslung im Alltag und geben den Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit verschiedene kulinarische Spezialitäten zu probieren. Auch diese Aktion war wieder ein voller Erfolg. In geselliger Atmosphäre wurde gekostet, geschlemmt, erzählt und genossen. 

"Je oller, je doller!" - Karneval im TBH

Traditionsgemäß wurde am Donnerstag, den 04.02.2010 vor Weiberfastnacht im Theo-Burauen-Haus die Karnevalssitzung gefeiert. Mit knapp 300 Gästen wurde unter dem Motto „Je oller, je doller- mer bütze wä mer wolle“ gesungen, getanzt, geschunkelt und gelacht. Unter der Beteiligung vieler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Abteilungen des Hauses überzeugte das insgesamt dreistündige Programm mit verschiedenen Büttenreden, Tanz- und Gesangseinlagen. Das Küchenteam um Herrn Bürger sorgte mit kalten und warmen Speisen sowie verschiedene Getränken für das leibliche Wohl.

Spende finanziert Ausflugswoche

Das Theo-Burauen-Haus hat, ebenso wie das Arnold-Overzier-Haus, eine Summe von 6000 Euro aus der Erbschaft eines Kölner Bürgers erhalten.  Das Geld sollte direkt den Bewohnerinnen und Bewohnern zugute kommen. Im Oktober wurde über dieses Geld eine viertägige „Ausflugs-Aktions-Woche“ finanziert. Dabei wurden  verschiedene Ausflüge in den Kölner Zoo, den Stadtwald, einen Bauernhof und der Besuch im Steigenberger Hotel auf dem Petersberg bei Bonn angeboten. Da für die Aktionswoche Busse mit Rampe zur Verfügung standen, konnten auch vielen Bewohnerinnen und Bewohnern, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, an den Fahrten teilnehmen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner zeigten sich von diesen Fahrten begeistert. Abschluss war ein gemeinsames Abendessen in einem Restaurant im Veedel, wo bei einem Kölsch über das Erlebte erzählt wurde.

Auch für die kommenden Wochen sind verschiedene Veranstaltungen und Aktionen bei uns im Haus geplant, so wird es im Januar einen Märchenabend geben. Von einem Teil des Geldes sollen zudem die Zimmer der  Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht an Ausflügen oder Veranstaltungen teilnehmen können, mit ausgesuchten Wohnaccessoires verschönert werden.

Filmpremiere am 31.07.2009 um 18 Uhr

Endlich ist es soweit! Der 45-minütige Dokumentarfilm "Ach, wir sind in Mallorca?" wird am Freitag, den 31.07.2009 um 18 Uhr im Theo-Burauen-Haus uraufgeführt. "Noch einmal das Meer sehen..." dieser Wunsch wurde Anlass zu einer unvergesslichen Reise von zehn Bewohnerinnen und Bewohnern unseres Seniorenzentrums auf die schöne Mittelmeerinsel Mallorca. Eine Woche lang genoss die Gruppe pflegebedürftiger und zum Teil demenziell veränderter Bewohner das Wetter, das Meer und eine großräumige Finca mit Poollandschaft. Die abenteuerliche Reise wurde von Sebastian Lemke und Malte Wirtz von KAISERFILM Produktion mit der Kamera begleitet. Der Film wird noch einmal am Samstag 01.08.2009 um          16 Uhr für die Öffentlichkeit gezeigt. Außerdem erscheint er als DVD und ist ab sofort im Theo-Burauen-Haus erhältlich.

Feierliche Einweihung des Sinnesgartens vom 18. bis 20. Juni 2009

Vom 18. bis 20. Juni 2009 wurden die Instandsetzungsmaßnahmen und das neue Highlight des Seniorenzentrums - der Sinnesgarten - feierlich eingeweiht. Das gesamte Haus feierte zusammen mit vielen Gästen an drei Tagen das offizielle Ende der zweijährigen Bauphase.

Am 18. Juni eröffnete der Vorstandvorsitzende des AWO Kreisverbands Köln e.V. Franz Irsfeld mit einer Rede die Feierlichkeiten, in der er allen Beteiligten für ihr Verständnis und ihre Geduld dankte während der Bauphase. Anschließend ließen Geschäftsführerin Ulli Volland-Dörmann und die Leiterin der Einrichtung Elisabeth Römisch anhand von vielen Bildern die vergangenen Monate Revue passieren. Anschließend hatten die Gäste genug Gelegenheit, Führungen durch Haus und Garten zu machen. Der kommende Tag war ein Dankeschön an alle Bewohnerinnen und Bewohner, deren Angehörige und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür, dass Einschränkungen wie Lärm und Baustaub so gelassen aufgenommen wurden und somit die manchmal sehr anstrengende Bauzeit gut überstanden werden konnte. Für alle gab es ein großes Grillfest. Um 19 Uhr stiegen 200 rote Ballons in die Luft, es gab Live-Musik von der Cologne Concert Brass-Band und eine Gesangseinlage eines Ehrenfelder Chores. Am letzten Tag öffnete das Seniorenzentrum seine Türen für alle interessierten Kölnerinnen und Kölner. Es wurden wiederum Führungen angeboten, sowie Beratung für die verschiedenen Dienstleistungen des Seniorenzentrums. Fachvorträge über Demenz und die Gesundheitsreform standen auf dem Programm, auch die Möglichkeit der Demenzdiagnostik wurde angeboten. Insgesamt zählte das Theo-Burauen-Haus an diesem Tag ca. 200 Besucherinnen und Besucher.

Inzwischen ist der Sinnesgarten mit seinem zentral gelegenen Mehrgenerationen-Pavillon nicht mehr wegzudenken. Im Gemüse- und Kräutergarten wurden erste Früchte geerntet und die vielen verschiedenen Blumen, Sträucher und Bäume wachsen und gedeihen.

Der Bau unseres Sinnesgartens wurde gefördert mit Mitteln der Stiftung Wohlfahrtspflege. www.sw.nrw.de

Urlaub vom Seniorenzentrum

„Mallorca? Da war ich noch nie!“ „Mein Mann möchte noch einmal ans Meer!“  Diese Wünsche nahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenzentrums zum Anlass, eine zehntägige Reise auf die Mittelmeerinsel Mallorca zu planen. Mittlerweile sind die Flugtickets gebucht und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Vom 5. bis 12. Mai 2009 werden zehn Bewohnerinnen und Bewohner des Theo-Burauen-Hauses zusammen mit vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege und der Tagesgestaltung in den Urlaub fliegen. In Can Picafort wartet eine komfortable Finca auf die Urlauber. Sie ist barrierefrei und seniorengerecht eingerichtet mit vielen Schlafzimmern und Bädern. Direkt am Haus befinden sich zwei Pools, die mit Liftern für das bequeme Baden ausgestattet sind. Auf der Insel sind mehrere Ausflüge zum nahe gelegenen Meer und in die Umgebung geplant. Das ganze wird von einem Kamerateam begleitet, welches die komplette Reise filmt. Dadurch kann das ganze Seniorenzentrum wenig später teilhaben an den Erlebnissen auf Mallorca.

Vor Reisebeginn im Mai 2009 fanden und finden gemeinsame Treffen mit allen Beteiligten statt, um sich kennen zu lernen und sich gemeinsam auf das Abenteuer vorzubereiten. Unter anderem wird eine Testfahrt zum Flughafen Köln/Bonn organisiert.

Aktuelle Neuigkeiten finden Sie in unserem Mallorca-Tagebuch.

www.mallorca-angebot.de

Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz unterstützen!

Mit dem Schwerpunkt in Chorweiler befindet sich der neue häusliche Unterstützungsdienst BAUSTEIN für pflegende Angehörige von demenziell erkrankten Menschen derzeit im Aufbau.

Die häusliche Pflege eines Familienmitglieds mit Demenz bedeutet für die Angehörigen meist rund um die Uhr für den Anderen da zu sein- ohne eine Ruhepause. Der Betreuungsalltag lässt den Angehörigen kaum noch Zeit für sich selbst. Dies kann zu einer Belastung werden, die auf Dauer allein nur schwer zu bewältigen ist.

Mit Ihrem Engagement als freiwilliger Helfer können Sie pflegende Angehörige in Zukunft stundenweise zu Hause unterstützen. Durch Ihre Betreuungseinsätze können Sie den Angehörigen wieder etwas Zeit und Raum für sich schenken und sie in ihrer Aufgabe unterstützen.

Mitmachen, Mithelfen, Mitgestalten

Sie wollen mitmachen und demenziell erkrankte Menschen individuell betreuen und begleiten?

Sie wollen mithelfen und pflegenden Angehörigen kleine persönliche Freiräume in ihrem Betreuungsalltag ermöglichen?

Sie wollen mitgestalten und dem neuen Unterstützungsdienst ein Gesicht geben?

Füllen Sie BAUSTEIN mit Leben!

Für Ihre anspruchsvolle Aufgabe in den Familien werden Sie umfassend geschult und auf Ihre Einsätze intensiv vorbereitet. Die Tätigkeit wird mit kontinuierlichen Fortbildungen und regelmäßigen Austauschtreffen begleitet. Für Ihre Einsätze in den Familien erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung.

Haben wir  Ihr Interesse geweckt?
Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail!

Julia Ludwig
Koordinatorin
BAUSTEIN

häusliche Unterstützung für pflegende Angehörige von demenziell erkrankten Menschen

Tel.: 0221 / 5733 209
Fax: 0221 / 5733 205

E-Mail: ludwig@awo-koeln.de
Internet: www.awo-ehrenfeld.de

Das Projekt „Ehrenfelder Jugend im Nationalsozialismus“

Im Rahmen des lokalen Aktionsplans „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ erforscht der Kölner Stadtteil Ehrenfeld seine NS-Geschichte. Der Lokale Aktionsplan Köln ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördertes Projekt.
Realisiert wird das Projekt des AWO Seniorenzentrums Theo-Burauen-Haus in Zusammenarbeit mit dem NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.
Die Ehrenfelder Bewohnerinnen und Bewohner wurden aufgerufen, die NS-Zeit auf unterschiedliche Art und Weise zu erforschen. Dies konnte auf unterschiedliche Weise geschehen: anhand eigener Erinnerungen oder denen der Familie, Geschäfte, Schulen, Kirchengemeinden oder auch Krankenhäuser konnten die Gelegenheit nutzen, sich mit ihrer Vergangenheit zu beschäftigen. Im Stadtbezirk beteiligten sich insgesamt acht Einrichtungen an dem Projekt „Ehrenfeld – ein Stadtteil entdeckt seine NS-Geschichte“, mit dabei das Theo-Burauen-Haus als fester Bestandteil des Viertels. Der Beitrag des Seniorenzentrums trägt den Titel „Ehrenfelder Jugend im Nationalsozialismus“.

Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der Jugendeinrichtung der AWO in Köln-Ossendorf statt. Mit Unterstützung der Firma wwsc Märkte & Medien GmbH sowie dem Historiker und Journalisten Richard Lamers interviewten und filmten die Jugendlichen ältere und teilweise demenziell veränderte Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums. Bei den Fragen ging es um ihre Jugenderinnerungen in Ehrenfeld während der NS-Zeit.


Erinnerungen aus Kindheit und Jugendzeit älterer und alter Menschen bilden für jüngere Generationen einen Zugang zu historischem Wissen in Verbindung mit persönlicher Lebenserfahrung. Für viele ältere Menschen kann die eigene Lebenssituation von Verlust und Defiziten geprägt sein. Im Rahmen des Projektes wird dem älteren Menschen die Möglichkeit gegeben, der jüngeren Generation zu begegnen und so miteinander in Kontakt zu kommen.
Bei betagten Bewohnerinnen und Bewohnern bleiben Erinnerungen des Langzeitgedächtnisses, auch bei demenzieller Veränderung, oftmals erhalten.
Es findet eine Begegnung statt, die es dem älteren Menschen ermöglicht, sein Wissen weiterzugeben und Geschichte für nachfolgende Generationen erfahrbar zu machen. Beide Seiten können aus diesen Begegnungen lernen, festgefahrene Meinungen und Vorurteile abzubauen und die oft bestehende Kluft zwischen Jung und Alt zu schließen.

Ein Ort, an dem Begegnungen stattfinden, kann Neues entstehen lassen und bietet Raum für intergenerative Erfahrungen. Dies ermöglicht den Umgang zwischen den Generationen, Gruppen und Menschen, die als „fremd“ erlebt werden.

Nach einem Kennenlernen führten die beteiligten Schülerinnen Interviews mit Bewohnerinnen und Bewohnern durch, von denen einige verwirrt waren. Die Mädchen erlebten den Alltag im Seniorenzentrum und besuchten das NS-Dokumentationszentrum. Dort wurden sie über Erinnerungs- und Biographiearbeit und Interviewtechniken anhand von Originalgegenständen und Fotografien aus dieser Zeit geschult.

Der entstandene Film wird im Rahmen einer Abschlusspräsentation zu sehen sein.
Das Projekt ist in ein umfassendes Begleitprogramm eingebettet. Den Auftakt bilden Lesungen, kulturelle Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene und Teile der Ausstellung „Verführt. Verleitet. Verheizt. Das kurze Leben des Hitlerjungen Paul B.“, die bereits auf der Burg Vogelsang zu sehen war.

Der Themenkomplex „Nationalsozialismus in der Biographiearbeit“ ist sowohl in der Altenpflege als auch in der Forschung ein noch weitgehend unberührtes Terrain. Die Arbeit dieses Pionierprojektes kann auf andere Seniorenzentren übertragen werden.

Die historische Forschung gewinnt somit wertvolle Zeitzeugendokumente. Das entstandene Filmmaterial kann über die Ausstellung hinaus an allgemein bildenden Schulen oder als Lehrfilm an Schulen für pflegende Berufe eingesetzt werden.

Im Rahmen des lokalen Aktionsplans „Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ hat sich in Ehrenfeld bereits ein kleines Netzwerk gebildet: Schülerinnen und Schüler der Grundschule Overbeckstraße beteiligen sich mit ihrer Ausstellung zu den Stolpersteinen am Begleitprogramm des Theo-Burauen-Hauses.

Die Mädchen und Jungen erkundeten die nähere Umgebung ihrer Schule. Dabei stießen sie auf zahlreiche „Stolpersteine“,  die der Kölner Künstler Gunter Demnig in Erinnerung an hier ehemals wohnende und während der Zeit des Nationalsozialismus ermordete jüdische Kölner in den Ehrenfelder Straßen verlegt hat. Die jungen Leute erforschten die Lebensgeschichten der damals Verfolgten und fertigten ihrerseits „Stolpertafeln“ aus Pappe an, auf denen die Angaben der Stolpersteine wiedergegeben waren.

Presse

„Schwester, einmal à la Charta, bitte!“

Das AWO Seniorenzentrum Theo-Burauen-Haus präsentiert ein Theaterstück über den Alltag hilfe- und pflegebedürftiger Menschen.

Mit einer störenden Fliege und dem dazu gehörenden Fliegengeräusch wird die Alltags-Revue „Schwester, einmal à la Charta, bitte!“ eröffnet. Es ist 20 Uhr und das Publikum sieht einen pflegebedürftigen Mann im Bett liegen, die neben ihm stehende Schwester kümmert sich wenig um die Fliege und antwortet meist mit „Ja, ja“. Pflege überdenken, ohne sie schlecht zu machen war das Ziel dieser Aufführung, die von 160 Menschen im AWO Seniorenzentrum Theo-Burauen-Haus in Köln gesehen wurde.

Hintergrund dieser Inszenierung ist ein deutschlandweites Praxis-Projekt zur Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen – eine Publikation des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, entstanden in Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch Pflege. Durch das Projekt wurden Aktionen und Initiativen in zehn Einrichtungen in ganz Deutschland ins Leben gerufen, welche die Charta in der Praxis umsetzen und erfahrbar machen sollten.

Der Kölner Beitrag stellt in jedem Fall etwas Besonderes dar. In Zusammenarbeit mit den zwei professionellen Schauspielern Petra Kalkutschke und Marcus Vick entstand ein einstündiges Stück, das lustig und traurig ist, das nachdenklich stimmt und Mut macht. Es sind Geschichten, die den Alltag von Pflegebedürftigen in stationären Einrichtungen, aber auch zu Hause beschreiben. Sie sind wahr und ausgedacht und verarbeiten die acht Artikel der Pflege-Charta.

Angesprochen werden pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige, Pflegende, sowie Ärztinnen und Ärzte, Altenpflegeeinrichtungen, Krankenkassen und medizinische Dienste und alle, die sich für die Theaterkunst begeistern können.

Nach dem Premierenerfolg vom 13.06.2008 wird es eine weitere Aufführung am 27.06.2008 im AWO-Seniorenzentrum Arnold-Overzier-Haus in der Kölner Südstadt geben.

Fragen Sie ruhig!

Das AWO Seniorenzentrum Theo-Burauen-Haus stellt sich den Fragen der Experten

Köln-Ehrenfeld. Zum Thema „Kundenorientierter Qualitätsbericht“ fanden im Seniorenzentrum Theo-Burauen-Haus in Trägrschaft des Arbeiterwohlfahrt Kreisverbandes e.V. zwei Veranstaltungen statt. Zur ersten Expertenrunde am 15.04.2008 waren unter anderem Vertreter des DRK, verdi und der BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege) eingeladen. Sie alle kamen, um ihre Fragen zu stellen, die sie beruflich, aber auch privat interessieren würden, wenn es darum geht, eine gute Pflegeeinrichtung zu finden. Was macht ein gutes Seniorenzentrum aus? Worauf achten die Menschen bei ihrer Wahl des Hauses? Was interessiert den potenziellen Kunden?

An einer zweiten Veranstaltung am 23.04.2008 nahmen unter anderem Bezirksbürgermeister Josef Wirges sowie die Abteilungsleiterin der Abteilung für Senioren und Behinderte der Stadt Köln Carolin Herrmann teil. Außerdem kamen Bewohnerinnen des Seniorenzentrums zu Wort zusammen mit Vertretern der AOK und des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen e.V.

Beide Expertendiskussionen waren spannend und brachten der AWO Einrichtung neue Impulse und Ideen für den bevorstehenden Qualitätsbericht, der in erster Linie verständlich und kundenfreundlich sein soll als Gegenstück zu den bisherigen Qualitätsberichten die von Seiten der Heimaufsicht oder des MDK angefertigt wurden. Das Projekt wurde vom NRW-Bundesminister Karl-Josef Laumann ins Leben gerufen und wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Aus NRW nehmen zehn weitere Einrichtungen und Träger an dem Projekt teil. In Zusammenarbeit mit den Projektteilnehmern wurde ein Fragenkatalog ermittelt, der das zusammenfasst, was einen Kunden interessiert. Der neue Qualitätsbericht soll bis Ende Oktober dieses Jahres fertig gestellt und öffentlich präsentiert werden. Er wird zum einen die Fakten und Zahlen beinhalten, die wichtig sind für eine Einrichtung. Der größere Teil des Berichts allerdings wird Magazincharakter haben und einen Einlick geben in das, was die Einrichtung besonders macht. Hier werden Interviews, Berichte und Bilder zu finden sein, die zeigen sollen, wie die Stimmung im Haus ist. Kunden gehen davon aus, dass die Pflege in einer Einrichtung gut ist und wird nicht hinterfragt. Der erste Eindruck, der Ton und der Geruch im Haus, die erste Beratung und, ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freundlich sind, das sind die wichtigen Faktoren bei der Entscheidung, ob das Haus gut oder schlecht ist.

Genau dies wurde auch in den beiden Veranstaltungen explizit herausgearbeitet und bestätigt damit den Weg, der auch schon im Rahmen des Projekts eingeschlagen wurde. Gute Pflege und eine regelmäßige Kontrolle durch die verschiedenen institutionellen Organe wird vorausgesetzt und ist überall gleich. Die Entscheidung für oder gegen das jeweilige Haus wird zum größten Teil von Faktoren wie Atmosphäre, Freundlichkeit, Offenheit und Flexibilität abhängig gemacht. Elisabeth Römisch, die Leiterin des Theo-Burauen-Hauses, fand beide Veranstaltungen sehr gelungen und freute sich über die rege Teilnahme aller geladenen Gäste. „Es ist wichtig für unsere Einrichtung, offene Türen zu haben und ebenso offen über das Thema Qualitätsbericht zu sprechen“, so Römisch.

Verständliche Antworten auf selbstverständliche Fragen geben

Das Theo-Burauen-Haus beteiligt sich am Projekt „Kundenorientierter Qualitätsbericht“

Wie groß sind die Zimmer? Kann ich meine eigenen Möbel mitbringen? Wie schmeckt das Essen und welche Freizeitangebote gibt es? Bei der Entscheidung für eine Pflegeeinrichtung gibt es viele Fragen, die eine klare Antwort verlangen. Für mehr Transparenz und Kundenorientierung im Bereich der stationären Pflege hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales das Projekt „Kundenorientierter Qualitätsbericht“ ins Leben gerufen, an dem sich zehn Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen beteiligen. Mit dabei ist auch das AWO Seniorenzentrum Theo-Burauen-Haus in Ehrenfeld. Die Einrichtung setzt sich aktiv dafür ein, dem in der Öffentlichkeit vorherrschenden Eindruck der Unübersichtlichkeit im Bereich der stationären Altenhilfe und der mangelnden Qualität der Pflege entgegen zu wirken. Zusammen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den verschiedenen Bereichen des Hauses wird sich Einrichtungsleiterin Elisabeth Römisch daran beteiligen, eine verständliche Sprache für Qualitätsberichte zu finden, welche den Ansprüchen der Kunden gerecht wird und Antworten auf die vielen Fragen geben kann. Die neuen Qualitätsberichte sollen sich nicht am Fachchinesisch der Experten sondern am Menschen und seinen individuellen Bedürfnissen orientieren.

Das Projekt wird unterstützt vom nordrhein-westfälischen Sozialminister Karl-Josef Laumann. Für ihn steht die Lebensqualität der Menschen an erster Stelle in der Pflege. „Deshalb müssen Prüfberichte auch Antworten auf die Fragen enthalten, die für die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen von ebenso großer Bedeutung sind“, erklärte Laumann.